Wieso können Menschen nicht einfach mal verstehen, dass es Momente gibt in denen man keine Hilfe will? Wieso müssen manche Menschen immer alles retten? Wenn man um Hilfe bittet, dann sollte man sie auch bekommen. Wenn man ausdrücklich und mehrfach sagt, dass man keine Hilfe will, dann sollte das auch akzeptiert werden. Diese Menschen können einfach vieles nicht verstehen. Können nicht verstehen, dass Kleinigkeiten für andere großes sind. Manche Menschen finden es nicht schlimm, wenn sie sich etwas Wasser einschütten und es überläuft. Es ist doch keine große Sache. Ich gehöre nicht dazu. Es ist eine große Sache. Selbst diesen kleinen, unbedeutenden Vorgang schaffe ich nicht fehlerlos zu meistern. Es ist eine große Sache. Es deprimiert mich und mir ist zu heulen zu mute. Wieso? Weil ich selbst die einfachsten Aufgaben nicht hin kriege. In solchen Momenten fühlt man sich von allem angegriffen. Von der Familie, von Freunden. Selbst die Sonne scheint abwertend über einen zu lachen. Doch es ist auch nicht besser wenn es regnet. Der Regen unterstützt die Melancholie, die sich schleichend in die ausbreitet. In diesen Momenten ist nichts gut. Und die Tatsache dass man am nächsten Morgen wieder aufstehen muss, vielleicht sogar in den nächsten Stunden oder Minuten, wieder so tun muss als wären diese Momente nicht existent, ist das Tröpfchen was das Glas Wasser zum Überlaufen bringt. Und so schließt sich dieser Gott verdammte Teufelskreis.

21.8.14 19:03

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